Geschichte
Erste Hinweise auf eine Tischlerei in Schlangen gibt es in alten Kirchenbüchern, die auf das Jahr 1780 zurückführen. Gründer Johan Cord Lüning richtete sich in der Hofstelle 106 in Schlangen eine kleine Tischlerei ein. Diese Möbeltischlerei fertigte für die damalige Zeiten wichtige Waren wie Wagenräder mit Nabe und Speichen aus Holz für die Landwirtschaft - und nicht so wichtige Waren wie verstellbare Rillenzieher für die Aussaat- und als Pflanzhilfe für Privathaushalte.
Zu einer echten Schreinerei gehörte damals natürlich auch der Bau von (Toten-) Schreinen also die Herstellung von Särgen. Diese wurden niemals oder nur sehr selten auf "Vorrat" gebaut und sollen in unserer Firmenhistorie keineswegs totgeschwiegen werden.
Mit dem Wiederaufbau Deutschlands nach den Kriegsjahren, spezialisierte sich die Tischlerei in zunehmenden Maße auf die Herstelllung von Fenstern und Türen.Diese Entwicklung setzte sich fort und wurde mit Beginn der siebziger Jahre um die Sparte der Innentüren erweitert.
Ein weiteres Standbein entstand in den 80er Jahren in Kooperation mit der Fa. Westag & Getalit AG aus Wiedenbrück durch die Herstellung von Bauteilen mit Rauch und Brandschutzanforderungen. Seit dem ist die Lüning GmbH & Co. KG beim renomierten Prüfunternehmen dem MPA Dortmund gemeldet.
Nach dem Tod von Fritz Lüning, der seiner Zeit das Familienunternehmen im Alter von 25 Jahren übernahm, steht nun Jürgen Lüning als Geschäftsführer an der Spitze des Unternehmens. Das Hauptaugenmerk der letzten Jahre, lag weiterhin vor allem im Bereich der Herstellung von Fenstern und Türen. Durch die im Jahr 2011 geschlossene Kooperation mit der Sturm GmbH aus dem österreichischem Unken, sind wir berechtigt neben Standard- und Rauchschutztüren auch T-30-Türen herzustellen und zu vertreiben.